Strategische Kundenbindung durch Bedarfsanalyse

Die Corona-Krise hat deine Kundschaft oft kreativ gemacht: Sei es der Ausbau ihrer Online-Shops, neue Veranstaltungskonzepte oder Auto-Kinos. Veränderte Umstände erfordern auch neue Absatzkonzepte – warum also nicht mal die ein oder andere deiner eigenen Verkaufsstrategien überdenken? Damit du Kund:innen langfristig an dich binden kannst, solltest du regelmäßig deren Bedarf nach ganzheitlichen Werbemaßnahmen in Sachen Audio ausloten.

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Von RedaktionJun. 2022

Verkäufer:in oder Berater:in

Als Mediaberater:in verkaufst du deinen Kunden nicht nur Sendezeiten, sondern bist auch Berater:in in Sachen „hörbares Marketing“: Denn oft bist du der direkte Draht zum produzierenden Studio, egal ob senderintern oder -extern.

Wenn deine Werbekund:innen bereits konkrete Vorstellungen ihrer Kampagnen haben, einen Slogan, ein Konzept oder ähnliches, ist das schon mal ein Anfang. Doch oft liegt es bei dir, Ideen gemeinsam mit den Kund:innen zu erarbeiten, Vorschläge einzubringen und somit nicht nur verkäuferisch tätig zu sein.

In deiner Funktion als Berater:in verschaffst du deinen Kunden somit also nicht nur Zugang zu dem, was sie wollen, sondern vielmehr zu dem, was sie brauchen.

Audio-Kampagnen sinnvoll ergänzen

Ein einheitliches Marketing-Konzept im Media-Mix ist das A und O im langfristigen und somit nachhaltigen Aufbau der Corporate Identity eines Unternehmens oder einer Marke.

Hier gibt es verschiedene Ansatzpunkte, um den weiteren Audio-Bedarf deiner Werbekund:innen zu ermitteln und ihnen innovative Möglichkeiten aufzuzeigen, ihren hörbaren Markenauftritt zu ergänzen.

Du agierst hier in deiner Funktion als Expert:in und kannst so Denkanstöße und weiterführende Wege aufzeigen, die deinen Kund:innen oft einfach nicht in den Sinn kommen, jedoch von Vorteil wären für deren Außenwirkung und somit ihre eigene Kundenbindung und Verkaufszahlen.

1. Markenklang durch Audiologo

Ein Audiologo verschafft deinen Kunden ein hörbares Alleinstellungsmerkmal. Einmal komponiert und vertont kann es in vielen verschiedenen Medien genutzt werden:

  • Radiospots
  • Imagefilm
  • Telefonansagen
  • TV- oder Kinowerbung

Audiologos sind nicht nur sinnvoll für die Big Player, sondern verhelfen auch kleinen und mittleren Unternehmen zu einem einheitlichen Auftritt in Sachen hörbares Marketing. Sie besitzen hohen Wiedererkennungswert und sprechen die Hörer:innen zusätzlich emotional an.

2. Telefon- und Mailbox-Ansagen

Haben deine Kunden einen Telefonservice? Wenn ja, wer geht an den Apparat, wenn gerade keine Geschäftszeiten sind? Für einen rundum professionellen Auftritt benötigt man als Unternehmen mit Kundentelefon die passenden Telefonansagen.

Je nach Umfang der telefonisch erreichbaren Abteilungen kann der Erstkontakt per Telefon über ein Auswahl-Menü starten, oder schlicht über eine Melde-Ansage (auch, wenn zum Beispiel alle Leitungen belegt sind und man als Anrufer:in entweder eine Nachricht hinterlassen kann oder noch einen Moment in die Warteschleife gelegt wird).

Für eine seriöse Außenwirkung auf Kund:innen und Geschäftspartner:innen sollten deine Kund:innen ein Basis-Paket, bestehend aus folgenden Bausteinen in der Telefonanlage haben:

  • Meldeansage
  • Warteschleife
  • Anrufbeantworter (während und/oder außerhalb der Geschäftszeiten)

Haben einzelne Mitarbeiter:innen Mobiltelefone, lassen sich deren Mailbox-Ansagen mit dem entsprechenden Namen personalisieren.

3. Personalsuche und Employer Branding

Eine weitere Möglichkeit, wie du deine Kund:innen für einen innovativen Weg begeistern kannst: Personalsuche im Lokalradio.

Nicht nur genießt der entsprechende Lokalsender bei seinen Hörer:innen hohes Vertrauen, sondern er erreicht auch genau die Region, in der potenzielle Arbeitnehmer:innen leben und Arbeit suchen oder einen neuen Karriereschritt wagen möchten durch eine berufliche Veränderung.

Durch einen Job mit Stellenanzeige tun deine Werbekunden nicht nur etwas für ihre Personalsuche, sondern verschaffen sich in der Region mehr Bekanntheit und können sich als attraktive Arbeitgeber:innen präsentieren. Personal-Recruiting-Spots sind also gleichzeitig ein wirksamer Baustein des Employer Brandings.

4. Podcast und Co.

Sieh dich auf der Website deiner Kund:innen um oder auf deren Social Media Kanälen um, halte Ausschau nach weiteren Werbemaßnahmen: Gibt es Video- oder Audio-Podcasts? Sind Erklär-Videos zu FAQs vorhanden oder ähnliches?

Oft benötigt es nur einen entsprechenden Anstoß und ein Konzept, wie man einen Podcast oder ähnliches einfach von der internen Marketing-Abteilung umsetzen lassen kann. Mit Ideen für eine professionellen Audiospur (auch beispielsweise für ein Image-Video) sind bist du der/die richtige Ansprechpartner:in für deine Kund:innen.

Ein Podcast beispielsweise lässt sich mit einem professionell produzierten Intro und Outro leicht unternehmensintern weiterbearbeiten und immer wieder mit neuen Inhalten „befüllen“. So können deine Kunden unabhängig und zeitnah neue Inhalte schaffen und wiederum deren eigenen Kund:innen zur Verfügung stellen.

Über den Tellerrand

Nur, weil ein Kunde nicht mit einem bestimmten Bedarf bei dir vorstellig wird, heißt das noch lange nicht, dass dieser nicht vorhanden wäre.

Wer öfter mal über den Tellerrand hinausblickt und immer wieder neue Anreize gibt für Weiterentwicklungen, kann seinen Kund:innen langfristig wertvolle Tipps geben, das Potenzial ihrer Marke mit den passenden Audio-Werbemaßnahmen voll auszuschöpfen.

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