Geschickt vernetzt: Warum Crossmedia für deinen Sender so wichtig ist

Die Mediennutzung war noch nie so leicht und selbstbestimmbar wie heute. Sei es im Netz, Streaming von Serien oder Musik –  Deine Hörer:innen sind längst zu emanzipierten Individuen geworden, die ihren Alltag auch in medialer Hinsicht komplett selbst gestalten. Welche Folgen das für deinen Sender hat und warum du mehr denn je auf Cross-Media setzen solltest, liest du hier.

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Von RedaktionMai. 2022

"Wir sind alle individuell!"

Doch solange man Teil einer Gesellschaft ist, bewegt man sich immer in deren vorgegebenem Rahmen. In den kleinen Dingen des Alltags hingegen können wir uns aber ein wenig Freiheit und Selbstbestimmtheit vorgaukeln – und das ist auch gut so.

Das mediale Angebot ist so vielfältig wie nie, die Lebensentwürfe nach dem Baukastenprinzip so unterschiedlich wie nie: Da wollen wir uns nicht vorschreiben lassen, wann wir welches Programm sehen oder wann wir welche Musik hören. Streaming-Dienste sind längst nicht mehr nur auf dem Vormarsch, sondern inzwischen fester Bestandteil unseres Alltags – das gilt für TV und Video-On-Demand ebenso wie für Musik.

Anhand der Entwicklungen könnte man annehmen, dass sich die Nutzer:innen wegbewegen von den traditionellen Medien – die Zahlen der ma Audio 2022 zeigen allerdings, dass sich Radio auch weiterhin großer Beliebtheit erfreut.

Hörer-Emanzipation

Der zunehmenden Mündigkeit der Nutzer:innen muss im Media-Mix begegnet werden. Viele Hörer:innen schwören auch weiterhin auf ihren Lieblingssender und das muss gute Gründe haben.

Als Sender willst du deinen Stammhörer:innen seit jeher einen gewissen Mehrwert bieten, auch vor dem Hintergrund der digitalen Entwicklungen der letzten 10-15 Jahre.

Als Reaktion auf den Wandel musste und muss sich dein Angebot auch weiterhin stetig dem Nutzerverhalten der Hörer:innen anpassen: Längst setzt du als Sender auf Online-Streams, Whats-App Gruppen oder sogar eigene Apps und natürlich Social Media Plattformen wie Instagram, Twitter und vielleicht sogar TikTok.

Um die Hörerbindung zu stärken, musst du deinen Hörer:innen dort entgegenkommen, wo sie sich ohnehin aufhalten: Im Netz. Eine einheitliche Marketing-Strategie muss her, um alle Kanäle optimal miteinander zu verknüpfen und so dein Sender-Image kontinuierlich zu schärfen.

Deine Hörer:innen nehmen deinen Sender nicht nur durch das laufende Programm wahr – Social Media Kanäle helfen dir ebenso wie deine Webseite, deinen Sender als Marke zu positionieren.

Neue Zeiten brechen an

Manchmal fragt man sich: „Was soll jetzt noch alles kommen – sicher war es das jetzt doch erst mal, oder?“ – aber Stillstand tritt niemals ein, in der analogen ebenso wenig wie in der digitalen Welt.

Smarthome-Geräte sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch und kommen dem Bedürfnis der Nutzer:innen entgegen, alle Unterhaltungs-Optionen über ein einziges Gerät steuern zu können. Ungemein praktisch, denn die Unterhaltungsindustrie versorgt uns nonstop mit neuen Inhalten und das Zeitalter der Multi-Optionalität schafft das Bedürfnis nach einer universellen „Fernbedienung“.

Die Studie "Audioversum 2020"  beispielsweise, beschreibt den Trend hin zur mehr Individualität und die selbstbestimmten Hörer:innen, die durch Radio on demand Audioinhalte je nach Stimmung oder Situation konsumieren können.

Kurz zusammengefasst, haben sich folgende drei Beobachtungen aus der Studie ergeben: 

  1. "Klassisches Radio dominiert weiterhin den Audiomarkt"

  2. "Neue Formate, Plattformen und Endgeräte fördern die Audionutzung insgesamt"

  3. "Die größten Verschiebungen hin zu On-Demand-Inhalten gibt es bei der Musiknutzung"

Trendthema Podcast

Ein weiteres Format, das der Selbstbestimmung deiner Hörer:innen entgegenkommt, sind Podcasts. Das neue Trendmedium für Audio-Inhalte befindet sich seit 2016 stetig im Aufwind – mittlerweile gibt es sie für jegliche Themenbereiche und auch große Sender und Unternehmen nutzen sie als zusätzliches Angebot für ihre Nutzer:innen.

Ebenso wie Musikstreaming erfüllen auch Podcasts den Wunsch der Hörer:innen nach Unabhängigkeit und Nutzung ganz individuell nach ihren Gewohnheiten, Interessen und Bedürfnissen.

Die Prognose, dass Podcasts die derzeit noch gängigen Sender-Formate ablösen werden, muss man allerdings mit Vorsicht begegnen: Hier wird das normale Programm deines Senders bei den Stammhörer:innen immer noch das Rennen machen, wenn es um Beliebtheit geht.

Als Ergänzung und Erweiterung deines Angebots an Service für deine Hörer:innen bietet sich das Podcast-Format auf jeden Fall sehr gut an – Live-Mitschnitte aus einzelnen Formaten können mit zusätzlichen Informationen aufbereitet, ergänzt und als Podcast zum Nachhören im Web zur Verfügung gestellt werden.

Fazit: Mit dem richtigen Cross Media Marketing durchstarten

Fakt ist: Ohne richtiges Cross Media Marketing geht heute so gut wie nichts mehr. Wenn du deine Kund:innen nicht nur erreichen, sondern auch in ihren Köpfen verankert bleiben möchtest, musst du auf mehr als nur einem Kommunikationskanal präsent sein. Nutzt du die einzelnen Vorteile von Medien wie Social Media, Rundfunk, Print und Web richtig aus, kannst du mit einer ganzheitlichen Marketing-Strategie echte Erfolge erzielen, mehr deiner Kund:innen erreichen und deinem Business einen echten Boost geben. 

Zeit loszulegen! Bei Fragen rund um Cross Media Marketing stehen wir dir gerne jederzeit zur Seite. Sende uns einfach eine Nachricht an info(at)broadcast-future.de und lasse dir alle deine Fragen von uns beantworten. Wir freuen uns auf dich! 

 

 

 

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