Erreiche deine Zielgruppe genau dort, wo sie unterwegs ist

Geo-Targeting: Reichweite innerhalb einer Region
Geo-Targeting gehört zu den klassischen Targeting-Methoden im digitalen Marketing. Werbetreibende definieren dabei ein geografisches Gebiet, innerhalb dessen ihre Kampagne ausgespielt werden soll. Das kann ein bestimmtes Postleitzahlgebiet, eine Stadt oder ein gesamter Landkreis sein.
Ein Autohaus kann seine Werbung beispielsweise auf potenzielle Kunden im Umkreis seiner Filiale begrenzen. Ebenso kann eine Fitnessstudio-Kette ihre Kampagnen ausschließlich in Städten ausspielen, in denen eigene Studios vorhanden sind.
Der Vorteil liegt in der einfachen Umsetzung und der hohen Reichweite innerhalb des gewünschten Gebiets. Gleichzeitig sind Streuverluste kaum zu vermeiden, da alle Nutzer innerhalb der gewählten Region gleich behandelt werden – unabhängig davon, wo sie sich konkret aufhalten oder wofür sie sich gerade interessieren.
Location-Targeting: Präzision bis zum konkreten Standort
Location-Targeting geht deutlich weiter. Statt ganze Regionen zu definieren, können einzelne Orte in den Fokus genommen werden. Dazu zählen beispielsweise Einkaufszentren, Bahnhöfe, Innenstädte, Stadien, Messen oder sogar einzelne Geschäftsstandorte.
So kann ein Möbelhändler gezielt Personen ansprechen, die sich bei einem Wettbewerber aufgehalten haben. Ein Getränkehersteller kann seine Kampagne auf Besucher eines Musikfestivals ausrichten. Die Zielgruppe wird dadurch deutlich präziser ausgewählt, was die Relevanz der Werbebotschaft erhöht und Streuverluste reduziert.
Die Vor- und Nachteile im Vergleich
Geo-Targeting eignet sich vor allem dann, wenn eine Marke innerhalb einer größeren Region sichtbar werden soll. Die Methode bietet hohe Reichweite und ist für viele Kampagnen ein sinnvoller Einstieg in die regionale Werbeaussteuerung.
Location-Targeting spielt seine Stärken aus, wenn es auf Präzision ankommt. Wer Personen erreichen möchte, die bestimmte Orte besucht haben, erhält deutlich präzisere Zielgruppen. Dafür fällt die Reichweite naturgemäß geringer aus als bei einer regionalen Aussteuerung über Postleitzahlen oder Städte.
Welche Methode die bessere Wahl ist, hängt daher vom Kampagnenziel ab. Geht es um breite regionale Präsenz, ist Geo-Targeting häufig die passende Lösung. Geht es um möglichst relevante Kontakte, bietet Location-Targeting klare Vorteile.
Location-Targeting und Retargeting ergänzen sich ideal
Die Stärke von Location-Targeting liegt bereits in der präzisen Auswahl relevanter Zielgruppen. Besonders wirkungsvoll wird die Strategie jedoch in Kombination mit Retargeting. Nutzer können dadurch nicht nur während ihres Aufenthalts an einem definierten Ort erfasst werden, sondern auch noch Tage später erneut angesprochen werden.
Ein Messeaussteller kann beispielsweise Besucher seines Messestands nach der Veranstaltung weiter erreichen. Ebenso können Händler oder Dienstleister Nutzer ansprechen, die zuvor ein Einkaufszentrum, eine Filiale oder einen Wettbewerber besucht haben. Über Kanäle wie Programmatic Display, Programmatic Video, Online Audio, Connected TV oder Adressable TV lässt sich die Kommunikation damit über den eigentlichen Standortbesuch hinaus fortsetzen.
So lässt sich die Zielgruppe noch präziser erreichen
Geo-Targeting und Location-Targeting verfolgen dasselbe Ziel: Werbung möglichst relevant auszuspielen. Welche Methode sinnvoller ist, hängt letztlich vom Kampagnenziel ab. Darüber hinaus können sowohl Geo- als auch Location-Targeting mit weiteren Zielgruppenkriterien wie Interessen, Alter oder Geschlecht kombiniert werden, um die Ansprache weiter zu verfeinern.
Als Experten auf dem Gebiet der digitalen Werbung unterstützen wir dich gerne bei deinen Projekten. Wenn du Fragen hast oder eine professionelle Beratung wünschst, schreibe eine Mail an info(at)broadcast-future.de.