Studien & Wissenswertes

Programmatic Audio Advertising: Darum ist es im Trend

Programmatic Audio Advertising verspricht eine deutlich effizientere Aussteuerung von Werbekampagnen. Werbetreibende sollen damit ihre Audiobotschaften kontaktgenau und programmatisch ausspielen können.
22. Dezember '21 | von Redaktion
Freepik © atstockproductions

Die Nutzung von Programmatic Advertising ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Laut der Prognose des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) soll der Anteil programmatischer Buchungen an den Gesamtumsätzen im Werbebereich im Jahr 2021 sogar bei 69 Prozent liegen.

 
Programmatic Audio: Automatisierte Advertising-Prozesse im Trend

 

Bei Programmatic Audio handelt es sich um eine Automatisierung vom Verkauf und der Platzierung von Werbeanzeigen in Audioinhalten. Werbetreibende können anhand von Verbraucherprofilen gezielt auswählen, welche Personen sie mit ihrer Audiobotschaft ansprechen möchten. Diese Art von Werbung kommt häufig auf Musikstreaming-Plattformen und Podcasts vor. Bei Letzteren können Werbetreibende beispielsweise Anzeigen von Audio-Publishern kaufen und auswählen, wo sie ihre Audiobotschaft platzieren möchten. Bei Podcasts ist dies im Pre-, Mid-, oder Post-Roll-Bereich möglich. Immer mehr Werbetreibende nutzen programmatische Werbung, um ihre Audiobotschaften zu vermitteln. Hinsichtlich der Umsätze erwartet der OVK für 2021, dass etwa 3,5 Milliarden Euro programmatisch generiert werden.

 
Die möglichen Vorteile von Programmatic Audio Advertising

 

Ein großer Unterschied von Programmatic Audio Advertising gegenüber der klassischen Werbeplanung ist, dass Werbetreibende nicht eigenständig oder über Agenturen ihre Werbeausgaben planen müssen. Mithilfe von diversen Algorithmen kann die Planung automatisiert werden, wodurch der Werbeeinkauf und die -platzierung schneller und kostengünstiger erzielt werden können. Die Verwendung von Echtzeitdaten der Kund:innen von Audiopartnern ermöglicht zudem ein besseres Targeting. Spezifische Zielgruppen können bei der Verwendung derselben Zielkriterien wie bei herkömmlichen Online-Kampagnen präziser angesprochen werden. Durch dieses datengestützte Targeting können Streuverluste verringert werden und potenzielle Kund:innen werden nur mit den für sie relevanten Audiobotschaften konfrontiert, wodurch eine engere Verbindung zwischen Marke und Kunde geschaffen werden kann. Aufgrund einer möglichen Kampagnenkontrolle in Echtzeit können Werbetreibende außerdem die Wirkung ihrer Botschaften messen und ihre Kampagnen effizienter auf engagement- und erfolgsbasierte KPIs hin optimieren.

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