Studien & Wissenswertes

Marketing 2022: Welche Trends erwarten uns im neuen Jahr?

Zum Start ins neue Jahr lässt man das alte Revue passieren und schaut, was gut und was schlecht war in den zurückliegenden 12 Monaten. Meist wird auch ein Blick in die Zukunft geworfen und prognostiziert, was in den kommenden 12 Monaten auf einen zukommt.
22. Dezember '21 | von Redaktion
Freepik © diloka107

Das hat unter anderem auch „contentmanager.de" gemacht und sich angesehen, wie die kommenden Trends im Online Marketing im Jahr 2022 aussehen könnten. Besonders spannend wird dabei das Thema Content Commerce.

Content Commerce als neuer Trend? Das steckt dahinter! 

 

Dabei handelt es sich um die Kombination aus Content Marketing und (E-)Commerce. Beispielhaft ist das vor allem bei Facebook und Instagram zu sehen. Die Social-Media-Plattformen bieten ihren User:innen nämlich längst auch die Möglichkeit an, direkt innerhalb dieser Netzwerke zu shoppen. Stolze 83 Prozent der User:innen nutzen beispielsweise Instagram, um Produkte für sich zu entdecken. Zudem klicken 130 Millionen Konten auf der Plattform monatlich auf Shopping-Beiträge, wie „affde.com" berichtet. Content Commerce ist längst also auch Teil der Customer Journey geworden und dabei ist der Aufbau einer DXP, was für Digital Experience Platform steht, besonders zentral und kann sogar zu einem Wettbewerbsvorteil für Unternehmen werden.  

Cookie Tracking im Jahr 2022 

 

Geht man auf eine Website, so wird man immer wieder gefragt, ob man den Cookies zustimmt. Dabei geht es um individuelle Nutzerdaten, die die jeweilige Seite und ihr Betreiber über die Person speichern dürfen, die gerade zu Besuch ist. Google kündigte bereits vor Monaten an, dass man Third-Party-Cookies nicht länger unterstützen wollen. Hinzu kommt das neue Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz, welches kurz TTDSG genannt wird. Dieses tritt Ende 2021 in Kraft und verschärft die Anforderungen für das Tracking der Nutzerdaten und den dazugehörigen Datenschutz. Künftig müssen Unternehmen über ihre Websites also noch mehr Cookies erfragen, damit sie konkret auf die jeweiligen Bedürfnisse ihrer Zielgruppen eingehen können. Entwickelt werden aktuell zudem noch Alternativen von Google und von Facebook. Empfohlen wird auf „contentmanger.de" allerdings eher, sich auf Marktforschung und Umfragen zu verlassen.  

Videos werden auch 2022 immer wichtiger

 

Die Relevanz von Video-Content ist schon seit Jahren auf einem hohen Niveau, soll 2022 aber noch größer werden. 86 Prozent der Unternehmen nutzen Bewegtbild, wie eine Studie von „Wyzowl“ herausgefunden hat, schon jetzt im Online Marketing. Die Gründe dafür sind relativ leicht: Videos sorgen für organischen Traffic und erhöhen die Verweildauer auf der eigenen Website. Ein Beispiel dafür, wie wichtig Videos noch werden können, zeigt sich auf TikTok. Dort dreht sich alles um kurze Clips für eine junge Zielgruppe, zu der sich jedoch auch immer mehr ältere Nutzer:innen gesellen. Den Erfolg haben auch Instagram und YouTube für sich entdeckt, die ihrerseits mit einem ähnlichen Angebot nachgezogen haben.  

Audio Marketing geht den nächsten Schritt 

 

Neben Video wird vor allem auch Audio noch wichtiger werden. Clubhouse ist zwar so schnell wieder verschwunden wie es aufgekommen ist, doch Twitter hat mit Spaces nachgezogen, während Facebook selbst auch an so einem Tool arbeitet. Besonders erfolgreich sind und bleiben derweil aber Podcasts, wie aus der Podcast-Grundlagenstudie hervorgeht. Demnach nutzen 88 Prozent der 18- bis 50-Jährigen mittlerweile gelegentlich einen Podcast. Dahingehend wird auch Voice Marketing immer wichtiger. Da inzwischen 25 Prozent der Deutschen einen Smart Speaker ihr Eigen nennen, wird das Marketing über diese Endgeräte bald zu einem Muss. Beworbene Inhalte können über Alexa und Co. schließlich über den Sprachassistenten direkt abgerufen werden.

 
Fazit zu den Marketing Trends 2022 

 

Auch 2022 wird es also mehr für die Werbetreibenden, die weitere Kanäle und Ausspielmöglichkeiten in ihren Mix aufnehmen müssen. Dabei gilt vor allem, die Zielgruppe im Auge zu behalten und sie auf den richtigen Kanälen auch richtig anzusprechen. Zwangsläufig muss man allerdings auch nicht überall vertreten sein. Stattdessen ist vor allem Automatisierung wichtig, um Streuverluste gering zu halten. Dies gelingt nur, wenn man ein perfektes Zusammenspiel von CRM, CMS und Analytics Tools vorweisen kann.

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