Studien & Wissenswertes

Werbung im digitalen Audiomarkt: Werbemöglichkeiten nutzen und optimieren

Der Audio-Boom scheint nicht aufzuhören: Bereits seit Längerem sind Audioformate auf dem Vormarsch und durch die Corona-Pandemie nahmen sie erneut ordentlich Fahrt auf.
21. Dezember '21 | von Redaktion
Freepik © Kvladimirv

Denn während der Corona-Krise war bei vielen Menschen plötzlich mehr Zeit da, um ganz viel Neues zu hören! Wie die aktuelle Online-Audio-Monitor-Studie 2021 zeigt, nutzen knapp zwei Drittel der deutschen Bevölkerung (64,1 %) regelmäßig Online-Audio-Formate. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von 2,3 Millionen Menschen. Durch die hohe Nachfrage werden auch die Angebote immer vielfältiger. Für Marketer im Audio-Bereich entstehen dadurch neue Möglichkeiten der Nutzeransprache. Gleichzeitig müssen allerdings mehr Faktoren betrachtet werden, um das volle Potenzial vom Audiomarkt ausschöpfen zu können.

Neue Werbemöglichkeiten des digitalen Audiomarkts 

 

Der digitale Audiomarkt bringt neue Möglichkeiten für Werbeplatzierungen mit sich. Marktteilnehmer wie Spotify bieten mittlerweile beispielsweise „Streaming Ad Insertion“ an. Über diese Funktion können Marken seit Anfang dieses Jahres Werbung programmatisch und in Echtzeit in Podcasts platzieren. Ähnliche Technologien bietet auch Audiovermarkter RMS für digitale Radiowerbung an. Aufgrund der Vielzahl der Optionen kann es unübersichtlich für Marketer werden, wodurch es zu Fehlern oder zu einer Ineffektivität einer Werbekampagne kommen kann. Daher ist es wichtig, sich schnell an den digitalen Markt anzupassen, um so die eigenen Werbestrategien optimieren zu können.

Erfolgsmessung: Wahl der KPIs und Messpartner von großer Bedeutung 

 

Die Möglichkeiten der Werbeplatzierung im digitalen Audiomarkt können genutzt werden, um vor allem die eigene Audio-Werbestrategie anhand von Zielgruppen-Insights und Ad Performance-Daten zu optimieren. Für den Unternehmenserfolg ist die richtige Auswahl an KPIs bei Werbekampagnen von großer Bedeutung. Im digitalen Audiomarkt gibt es bisher noch keinen festgelegten Standard zur Messung von programmatischer Audiowerbung. Daher sollten für eine effektive Optimierung die richtigen Messmethoden und -partner ausgewählt werden. Es ist wichtig abzuklären, was genau auf der Grundlage welcher Ziele gemessen werden soll. Indikatoren wie „Brand-Lift“, Offline- und Online-Sales-Impact wie ROAS oder auch Unique-Reach können Teil einer Mediaeffizienzbetrachtung sein. Zusätzlich sollte man sich die Frage stellen, mit welchen bereits bekannten Daten man diese Messwerte abgleichen möchte und über welchen Messpartner dies geschehen soll. Bei Messdienstleistern ist es auch wichtig zu wissen, welche Methodik hinter ihren Messungen steckt und in welcher Form Ergebnisse zur Verfügung gestellt werden können. Im besten Fall findet es in Echtzeit statt, sodass Optimierungen an einer Werbekampagne „on the fly“ geschehen können, um den Erfolg zu steigern. Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass das volle Potenzial des digitalen Audiomarktes durch eine schnelle Adaption an den Audiomarkt, eine KPI-orientierte Digitalstrategie und die Wahl der passenden Werbemöglichkeiten ausgeschöpft werden kann.

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Andrea Anders