Öffentlicher Artikel

Die Media-Analyse im Herbst soll wegen Corona ausfallen

Die Gattung Radio/Audio hat sich aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten besonderen Marktumstände und nach intensiven Diskussionen mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, aus methodischen und finanziellen Erwägungen einen Antrag zum einmaligen Aussetzen der Herbsterhebung ma 2020 und der Frühjahrsberichterstattung ma 2021 Audio I in die agma-Gremien einzubringen. Dieses von der Gattung Radio/Audio eingebrachte Vorhaben wird seitens der agma-Gremien und der Geschäftsstelle unterstützt und entsprechend umgesetzt.
08. Juni '20 | von Redaktion
© agma

Jan Isenbart, Vorstand Radio/Audio in der agma, erläutert diesen aus Sicht der Gattung notwendigen Schritt:

„Die Corona-Krise trifft auch das Radio/Audio-Lager mit voller Wucht und führt trotz starker Nutzungszahlen seit Mitte März zu dramatischen Einbrüchen bei den Werbeumsätzen aller Partner. Auch die Arbeitsfähigkeit der Marktforschungsinstitute ist aktuell und in den nächsten Monaten eingeschränkt und mit neuen Unsicherheiten verbunden. Die daraus resultierende einschneidende Entscheidung ist den Mitgliedern der Gattung nicht leicht gefallen, gleichwohl werden durch diese Ausnahme weder die heutige Bedeutung und Balance der ma Radio/Audio-Studien verändert, noch in irgendeiner Weise ein dauerhaft anderer Weg der Erhebung oder Berichterstattung angestrebt.“

 

Olaf Lassalle, Geschäftsführer der agma, ergänzt aus politischer und methodischer Sicht:

„Die Gattung Radio/Audio betont mit aller Deutlichkeit, dass dies eine einmalige Ausnahme ist. Ab Sommer 2021 erfolgt wieder die reguläre Berichterstattung mit der ma 2021 Audio II, basierend auf den Frühjahrswellen 2020 und 2021. Andere von der agma veröffentlichte Studien wie die ma IP Audio, die ma Intermedia PluS oder maX bleiben von dem einmaligen Aussetzen von Feldarbeit und Berichterstattung unberührt.“

 

Zur ma Audio

Die ma Audio findet unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) statt, an der die öffentlich-rechtlichen sowie kommerziellen Hörfunkanbieter über ihre Werbevermarkter sowie auch die werbetreibende Wirtschaft beteiligt sind. Die Ergebnisse der ma Audio werden zweimal im Jahr veröffentlicht, im Frühjahr und im Sommer. Auf Basis der Sommer-Ausweisung werden deutschlandweit jährlich die Preise für die Werbespots im Radio gebildet. Durch das Aussetzen der Feldarbeit im Herbst 2020 entfällt lediglich die Frühjahrsausweisung. Im Sommer 2021 wird dann wieder regulär ausgewiesen.

 

Quelle: agma, radioszene.de

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