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Diese Sender gingen beim Rundfunkpreis Mitteldeutschland 2017 als Sieger hervor

Landesmedienanstalten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vergeben Hörfunkpreise.
29. August '17 | von Redaktion

In Erfurt wurde heute unter Federführung der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) der Rundfunkpreis Mitteldeutschland 2017 – Hörfunk von der Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) an die besten privaten Radiomacher aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verliehen. Der Einladung der drei Landesmedienanstalten zur feierlichen Preisverleihung waren mehr als 150 Gäste gefolgt, darunter Journalisten, Veranstalter, Vertreter aus Politik und Wissenschaft.

 

Was haben Schande, Horst Lichter und Lutherladen gemeinsam? Sie stehen in diesem Jahr für die Hauptsieger der Mitteldeutschen Rundfunkpreise in der Kategorie Hörfunk.

 

Den ersten Preis für den besten Beitrag gewinnt Jens Czerwinka von Radio Dresden. Er erhielt die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung für seinen O-Ton-Beitrag „Schande“.
Barbara Klabunde und Sina Peschke von radio SAW konnten sich ebenfalls über 2.500 Euro für den 1. Preis in der Kategorie „Beste Moderation“ freuen. Prämiert wurde das Studiogespräch „Sina Peschke trifft Horst Lichter“. Der erste Preis für die „Beste Werbung/Beste selbstentwickelte Promotion“ in Höhe von 1.000 Euro ging an Maribel de la Flor und Matze Schmak von ANTENNE THÜRINGEN für ihre Höreraktion „MATZES LUTHERLADEN“.

 

Neben den Hauptkategorien vergaben die Landesmedienanstalten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auch jeweils mit 500 Euro dotierte Länderpreise für besonders länderbezogene Hörfunkbeiträge:

 

Länderpreis Sachsen:
Friederike Holzapfel; „Fußball-Live-Reportage aus dem RB Leipzig Stadion“, RADIO PSR

 

Länderpreis Sachsen-Anhalt:
Barbara Klabunde, Stefan Köhler, Jana Lammich, Alexander Neumann, Nadine-Henriette Rathke, Alex Schmidt, Simon Schmolke, Maik "Scholle" Scholkowsky und Torsten Springer; „radio SAW - Volkers Vermächtnis“, radio SAW

 

Länderpreis für Thüringen:
Annekathrin Donath; „Alltagsrassismus in Altenburg“, LandesWelle Thüringen.

 

 

Der Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, würdigte in seinem Grußwort die Leistungen der mitteldeutschen Hörfunkveranstalter: „Wenn die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge verschwimmen, befinden wir uns in einer fragmentierten Gesellschaft, die sich in ,Filterblasen‘ und ,Echokammern‘ aufsplittet, in denen unterschiedliche Wahrheitsbegriffe kursieren. Die Hörfunkanbieter waren und sind ein unersetzlicher Garant für eine wahrheitsgemäße und authentische Berichterstattung. Die heutige Preisverleihung macht daher auf die Leistungen des Qualitätsjournalismus aufmerksam und unterstützt damit innovative und investigative Beiträge.“

 

„Eigentlich kommt Qualität von Quälen“, meinte der Direktor der TLM, Jochen Fasco bei der Preisverleihung: „Beim Radio scheint das nicht zu gelten – die vielen ausgezeichneten Beiträge verdeutlichen die Freude und den Spaß der Radiomacher. Ihre Emotionalität, die Geräuschkulisse, wie z. B. bei einer Demo oder die Gefühlslage in einer Stimme, lassen Bilder im Kopf entstehen. Beste Qualität eben.“

 

Quelle: Pressemitteilung TLM

 

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