Öffentlicher Artikel

Das akustische Äquivalent zu QR-Codes

Active Sounds eröffnen der Radiowerbung eine neue Dimension.
08. Oktober '15 | von Henrike Dibbern

Die Luft im Schwarzwald muss wohl besonders rein und anregend sein, wenn man den Schaffensdrang und das Ideen- und Erfinderreichtum der it-werke als Maßstab anlegt. Bereits mit den Projekten GO4Q und AudioGaz hat das Unternehmen aus Lahr neue Wege beschritten. Und so kommt es jetzt wenig überraschend, dass sie jetzt mit einem neuen, innovativen Patent nachlegen.

Wer die offizielle Bezeichnung „Kommunikationsverfahren, mobiles Endgerät zur Verwendung in einem Kommunikationsverfahren und Kommunikationssystem“ liest, kann sich vermutlich kaum vorstellen, was sich hinter dem Patent mit der Nummer DE102013225031 verbirgt. Eine Nachfrage bei den it-werken ergibt, dass es sich dabei um den Austausch von Daten und Informationen zwischen Radio, TV und Smartphones handelt.

 

"Wie bei allen guten Ideen ist es eigentlich ganz einfach“, so Ulrich Kipper, Erfinder und Geschäftsführer der it-werke. „Aus den Lautsprechern kommen Töne, die per Smartphone aufgezeichnet werden. Ist eine bekannte Tonfolge dabei, reagiert das Handy darauf und weil etwas passiert, nennen wir die Technologie dahinter Active Sounds“

 

Active Sounds eröffnen dem Rundfunk, im wahrsten Sinne des Wortes, eine neue Dimension: Bisher gab es das Radio, den Fernseher und den Lautsprecher; Per Active Sounds kommen jetzt die Smartphones dazu, auf denen, parallel zur laufenden Sendung, Bilder und Hintergrundinformation angezeigt werden. „Damit geben wir Radio einen Bildschirm und TV die Möglichkeit zusätzliche Inhalte auf einem Second Screen auszugeben“, so Kipper. 

Mit ihren Active Sounds verändern die it-werke die Rundfunkwerbung. Wer will kann ohne umständliches Suchen im Internet sofort mehr zu einem Produkt erfahren und es natürlich auch gleich bestellen. Er muss dazu nur sein Handy einschalten und den entsprechenden Werbespot aufnehmen. Das geht mit Apps, wie z.B. SCANGORU, die von den it-werken kostenlos bereitgestellt werden. Inzwischen gehen allerdings auch immer mehr Markenartikler dazu über, die Active Sounds Erkennung in ihre eigenen Apps mit einzubauen, so dass ihre Kunden den Service ohne Umwege nutzen können.

 

Der zusätzliche Marketingkanal „Smartphone“ erzeugt keine zusätzlichen Mediakosten. „Die beim Rundfunk gebuchten Werbezeiten werden durch Active Sounds nicht verändert“, so Kipper. „Wir ergänzen die Spots nur durch unhörbare Soundcodes“.

Mit ihrer Technologie haben die it-werke das akustische Äquivalent zu QR-Codes geschaffen. Aus den schwarzen Quadraten sind unhörbare Töne geworden. Die Analogie zu QR-Codes will Kipper allerdings nicht ganz so stehen lassen: „Active Sounds sind deutlich flexibler“. Diese Dynamik schaffen die it-werke, weil die angezeigten Inhalte nicht im Code stecken, sondern vom Active Sounds-Server nach Bedarf geladen werden. 

 

Die Erteilung des Patents ist der erfolgreiche Abschluss eines über 2 Jahre dauernden Entwicklungsprozesses. Für die it-werke ein großer Schritt nach vorne, um sich mit ihrer neuen Idee im heiß umkämpften Markt mobiler Anwendungen erfolgreich zu behaupten.

 

Quelle: Pressemitteilung it-werke

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