Öffentlicher Artikel

Klassische Medien nutzen Social Media

Eine Analyse des Social Media Monitoring Tools Brandwatch.
04. November '14 | von Sophie Schäfer

Eine Analyse des Monitoring-Spezialisten Brandwatch zeigt, dass klassische Medien stark in Sozialen Medien thematisiert und besprochen werden. Jede untersuchte Medienmarke der  Kategorien TV, Print und Radio, besitzt mindestens einen Twitter- und Facebook-Kanal, um mit ihren Hörern und Kunden zu kommunizieren.

Brandwatch wählte für „Medien im Social Web“ in Zusammenarbeit mit den Medientagen München 15 führende deutsche Medienunternehmen in den Bereichen Print, Radio und TV aus. Von August bis Mitte Oktober 2014 wurde die Verteilung der Onlinegespräche, der Medien und der einzelnen Medienmarken analysiert.

Ein Großteil der Onlineauftritte entfiel laut der Studie auf TV- und Printmedien. Insgesamt gab es im Untersuchungszeitraum fast zwei Millionen Erwähnungen der 15 Medienunternehmen im Internet. Vier Prozent der Onlinegespräche entfielen auf die analysierten Radiosender. Dazu gehörten unter anderem 1Live, Antenne Bayern, Bayern1, SWR 3 und WDR 2.

Im Vergleich zu TV und Print erhalten die Radiosender eher wenig Erwähnung. Dies ist aber vermutlich durch den regionalen begrenzten Wirkungsbereich bedingt.

Wichtigste Kanäle für Medienmarken

54 Prozent der Onlinegespräche sind bei Twitter zu finden. Dem folgen die Kanäle Facebook mit 21 Prozent und News-Seiten mit durchschnittlich 16 Prozent. In der Verteilung der Kanäle gab es auch innerhalb der Mediengattungen, keine großen Unterschiede.

Laut Informationen von Brandwatch stehen je nach Wochentag unterschiedliche Medien im Fokus. Wenn man nach der Anzahl der Gespräche im Social Web geht, ist Sonntag der TV-Tag. Bei Radio hingegen sind am Wochenende die Mention-Volumen am geringsten. Die Gespräche über Hörfunkthemen finden vorrangig werktags statt.

Das Social Media-Potenzial nutzen

Zusammenfassend halten die Social Media-Monitoring-Experten fest, dass im Social Web über Inhalte aller Mediengattungen gesprochen wird. Die Online-Erwähnungen im Bereich Radio beziehen sich stark auf die verschiedenen Sendungen und Aktionen der Stationen. Das Wort Liebe haben die Mediengattungen TV, Print und Radio jedoch gemeinsam. Dieses wird in allen drei Themenfeldern abgebildet.

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